2014 wuchs die Wirtschaft um 7,1%, der Tourismus um 7,9%

Die dominikanische Wirtschaft wuchs 2014 um 7,1% und ist damit, wie die Zentralbank der Dominikanischen Republik meldet, die am schnellsten wachsende in Lateinamerika. Sie liegt um sechs Prozent über dem Durchschnitt der 1,1 Prozent für die Region, wie von internationalen Agenturen geschätzt wurde.

Der Tourismussektor stieg um 7,9 Prozent, es kamen 5.140.650 Touristen (Ausländer und Dominikaner ohne Wohnsitz im Land). Dies ist ein Rekord, mit 450.880 zusätzlichen Besuchern, was einem Wachstum von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Deviseneinnahmen für das Land in diesem Sektor betrugen die nie dagewesene Summe von 5,6 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 10,6 Prozent. Ausländische Investitionen in der Branche wuchsen um 13,4 Prozent.
Die Zentralbank berichtet positive Entwicklung in allen Wirtschaftszweigen, mit dem Schwerpunkt: Landwirtschaft (5,2 %), Bergbau (20,9 %), lokale Fertigung (5 %), Baugewerbe (11,4 %), Handel (4,7 %), Hotels, Bars und Restaurants (7,9 %), Finanzdienstleistungen (8,6 %), Bildung (8,4 %) und Gesundheit (7,6 %), unter anderem.

Inflation: 1,5 Prozent

Das Jahr wurde mit einer Inflationsrate von 1,58 Prozent beendet, der zweitniedrigsten in Lateinamerika, nach der Dollar-Wirtschaft von El Salvador. „Dieses Ergebnis wurde im Wesentlichen durch geringen externen Inflationsdruck beeinflusst, einschließlich des Falls des Ölpreises und damit der Verbraucherpreise für Treibstoff und Flüssiggas“, informierte die Zentralbank.

Investitionen in den Tourismus

Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten 2,24 Milliarden US Dollar zum Ende des Jahres 2014, 247 Millionen US Dollar mehr als Ende 2013, ein Wachstum von 12,4 Prozent. Diese Zunahme erklärt sich durch eine deutliche Erhöhung der Investitionen in den Bereichen Erwerbswirtschaft, Energie und Tourismus mit 28,7, 16,3 bzw. 13,4 Prozent. Dies bestätigt, dass sich die Dominikanische Republik als attraktiver Standort für ausländische Investitionen gefestigt hat.

Die Zentralbank hebt den stabilen Wechselkurs während 2014 hervor. Der Wechselkurs schloss am 31. Dezember 2014 bei 44,36 Pesos für einen US-Dollar, unter dem für dieses Jahr von der Dominikanischen Regierung projizierten Stand. Eine Abwertung von 3,5 Prozent gegenüber 2013. Diese war günstiger als in vielen Ländern Lateinamerikas: Venezuela (87,4 %), Argentinien (23,7 %), Kolumbien (19,5 %), Chile (13,8 %), Uruguay (12,1 %), Brasilien (11,8 %), Mexiko (11,2 %), Costa Rica (6,9 %), Peru (6,4 %), Nicaragua (4,8 %) und Honduras (4,3 %).

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